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Medizinischer Einsatz in Manila

Im Februar 2018 ist Dr. Jochem Renz wiederum bei einem medizinischen Einsatz auf den Philippinen in Metro-Manila aktiv geworden. In Zusammenarbeit mit der ERDA-Foundation werden medizinische Sprechstunden für die Kinder der Orte Navotas, Bagong Silangan und Muntinlupa abgehalten. Im Rahmen dieser Aktion werden dringend benötigte Medikamente gegen Akuterkrankungen, ferner Entwurmungsmittel sowie Zahnpflegesets ausgegeben. Außerdem werden die Mütter in medizinischer Vorsorge unterwiesen.

Unser Partner ERDA ist eine von Fr. Pierre Tritz gegründete Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) und hat sich die landesweite Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlichen zum Ziel gesetzt.

Obdachlose Straßenkinder in Manila

Bei dem Einsatz im Februar wird außer den medizinischen Sprechstunden Obdachlosenhilfe auf den Straßen von Ermita/Manila geleistet. An die auf Pappkartons schlafenden Menschen wurden Lebensmittel verteilt. Unter diesen Menschen befinden sich zu einem nicht unerheblichen Teil auch Frauen mit Kleinstkindern. Unsere Hilfe wird mit großer Dankbarkeit aufgenommen.

In einer weiteren Verteilaktion werden auf Negros 28 Familien mit ca. 120 Mitgliedern in einer Armensiedlung aus Hütten mit Nahrungsmittelpacks und Zentnersäcken Reis versorgt. Auch diese Hilfe löst eine Welle der Dankbarkeit aus. Die Nahrungsmittel-Pakete enthalten ausser Reis noch Fleisch-und Fischprodukte, verschiedene Nudelarten, Zucker sowie Trockenmilch und eine kalorienreiche Malzaufbaunahrung für die Kinder.

Juni/Juli 2018 - Einsatzort Cebu City:

Aroma ist eine illegale Landbesetzersiedlung nicht weit von der Schwesterstadt Mandaue, mit einer riesigen angrenzenden Mall: Das Wohlstandsgefälle zwischen beiden Orten ist gewaltig!

Aroma ist ein ehemaliger Einsatzort der German Doctors. Hier hat Dr. Renz 2008 den Rolling-Clinic-Fahrer Romeo kennengelernt, welcher ihm diesmal vor Ort als Übersetzer und Organisator dient.

In der Siedlung kommt es insbesondere in der Regenzeit zu anhaltenden Überschwemmungen, so dass die Bewohner ihre Hütten nur mit Gummistiefeln erreichen können. Auch stellt der Aufenthalt hier schon allein wegen der Moskitobrutstätten ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.

Diese informelle Siedlung soll nun in absehbarer Zeit abgerissen werden. Die Bewohner sollen in viele Kilometer verstreut  liegende  Resettlement Areas umgesiedelt werden. Dies führt wiederum zu Problemen bezüglich der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes ( sofern die Menschen hier überhaupt einen Arbeitsplatz haben).

Die medizinische Behandlung der Kinder findet in einer kleinen Kapelle in der Mitte der Hüttensiedlung statt, in der sich ein kleiner Altar sowie einige wenige selbst gezimmerte Tische und Stühle befinden. Das ist nicht gerade ein idealer Behandlungsort bei ständiger Überschwemmung und neben den hier gelagerten Särgen der kürzlich Verstorbenen.

Ein weiterer Einsatzort in Cebu City ist das Haus Balay Samaritano (Haus der Samariter), dessen Türen immer geöffnet sind für Mittellose, Straßenkinder und Obdachlose. Neben einer warmen Mahlzeit während des Tages bietet sich ihnen hier die Möglichkeit des Waschens und der Körperpflege. Das Haus wird geführt von den Holy Spirit Missionary Sisters SSpS, einer im Jahr 1889 von dem Steyler Missionar Arnold Janssen gegründeten Kongregation, die mit ca. 4000 Mitgliedern in 49 Ländern vertreten ist. Dr.
Renz´ Einsatz wird dort gerne angenommen, da medizinische Hilfe von den Schwestern nur teilweise geleistet werden kann.

Es werden auch einige Lebensmittel verteilt in der Umgebung der Basilica Minore del Santo Niño, der aus dem Jahr 1565 stammenden ältesten Kirche der Philippinen.

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